8 TIPPS FÜR UMWELTSCHONENDES UND NACHHALTIGES WASCHEN

Sep 10, 21

8 TIPPS FÜR UMWELTSCHONENDES UND NACHHALTIGES WASCHEN

Mit jedem Waschgang verbrauchen wir Energie und Strom, ausserdem wird die Umwelt durch schädliche Chemikalien belastet. Doch schon mit kleinen Anpassungen können wir nachhaltiger waschen und gleichzeitig Geld sparen.

 

  1. Füll deine Waschmaschine ganz voll

Auch die energieeffizienteste Waschmaschine ist nicht besonders sparsam, wenn wir sie nur halb füllen.

 

  1. Muss das wirklich in die Wäsche?

Mit jedem Waschgang verbrauchen wir Energie und Wasser, es lösen sich Mikroplastik-Fasern aus synthetischer Kleidung und auch die Umwelt wird durch das Abwasser belastet. Deshalb können wir nur dann nachhaltig waschen, wenn wir die Anzahl der Waschgänge reduzieren.

 

Glücklicherweise ist das einfacher als gedacht und schont zusätzlich unsere Kleidung. Statt das Shirt nach dem Tragen gleich in den Waschkorb zu werfen, können wir es aufhängen und auslüften lassen. Auch ein leicht verschwitzter Pullover riecht bald wieder frisch.

 

  1. Cool waschen, Geld sparen

Früher, als die Waschmaschinen noch nicht so effizient waren wie heute, hat man Kleidung bei hohen Temperaturen gewaschen. Das war nötig, damit die Bakterien und Flecken aus der Wäsche verschwanden. Dank des technologischen Fortschritts der Waschmaschinen hat sich das geändert: Auch die modernen Waschmittel sind stark genug, um ohne Vorwäsche und mit tieferen Temperaturen zu waschen. Das spart nicht nur Energiekosten, sondern ist auch gut für die Umwelt.

 

Grundsätzlich reicht 30 °C für Alltagskleider aus, für Textilien wie Unterwäsche oder Handtücher kann auch 60 °C gewählt werden. Wer regelmässig nur mit tiefen Temperaturen wäscht, sollte hin und wieder eine 60 °C Maschine laufen lassen, um die Keime abzutöten.

 

  1. Sparprogramm: länger, aber umweltschonend

Waschmaschinen haben eine Menge Knöpfe. Hand aufs Herz - wie viele davon nutzt du? Die meisten Haushalte verwenden keine verschiedenen Waschprogramme und auch nicht die Zusatzfunktionen. Dabei können wir bereits mit dem Sparprogramm eine Menge Strom sparen.

 

Es wirkt wie einen Widerspruch, dass das Sparprogramm mit einer viel längeren Waschdauer weniger Strom und Wasser als das Standardprogramm benötigt. Der Grund dafür ist, dass bei “Eco” das Wasser weniger stark aufgeheizt wird. Ein Test von Stiftung Warentest zeigte, dass auch im Sparprogramm die Bakterien entfernt werden.

 

  1. Biologisch abbaubare Waschmittel - immer!

Noch immer enthalten herkömmliche Waschmittel Mikroplastik. Dieser kann kaum aus dem Abwasser gefiltert werden und gelangt somit in das Ökosystem. Die Folge ist, dass Mikroplastik die Meere vermüllt - sogar in der Antarktis wurde er gefunden. Auch andere Substanzen wie Phosphate oder Chlorbleichmittel sind viel zu aggressiv für unsere Natur. Zudem wird für Palmöl die Heimat der Orang-Utans abgeholzt.

 

Deshalb sollten wir auf Waschmittel setzen, die keine bedenklichen und schädlichen Chemikalien enthalten. So wie die Waschstreifen von Washo - gut zur Umwelt und gut zu deiner Haut.

 

  1. Waschbeutel nutzen und Mikroplastik reduzieren

Mit einem Waschbeutel oder einem Waschmaschinenfilter kannst du Mikroplastik reduzieren. Die Idee hinter dem Waschbeutel ist, dass der Mikroplastik, der sich beim Waschen aus Kleidung aus synthetischen Fasern wie Polyester oder Nylon löst, aufgefangen wird und somit gar nicht erst in die Umwelt gelangt. Statt das die Wäsche direkt in die Trommel geht, packst du sie einfach in den Beutel und dann ab in die Waschmaschine.

 

  1. Wie wichtig ist dir der Trockner?

Der grösste Stromfresser beim Waschen ist der Trockner. Wer nachhaltig waschen will, sollte sich daher einen Wäscheständer zu legen - im Idealfall für draussen. Allerdings hat nicht jeder Haushalt den Platz dafür. Als Alternative und um Strom zu sparen, können auch die Washo Natur Dryer Balls in den Trockner zur Wäsche gelegt werden. Die Knäuel aus Schafswolle verkürzen die Trocknungszeit.

 

  1. Gallseife bekämpft auch starke Flecken

Aggressive Waschmittel können auch hartnäckige Flecken lösen, allerdings bezahlt die Umwelt einen hohen Preis für deren Einsatz. Wenn wir unsere Wäsche von Hand vorbehandeln und die stärksten Flecken vor dem Waschgang entfernen, wird unsere Wäsche sauber, ohne dass wir mit der Chemiekeule dahinter müssen.

 

Besonders empfehlenswert ist Gallseife aus der Drogerie - ohne Mikroplastik. Sie ist vollständig biologisch abbaubar und stark genug, um Flecken aus deiner Kleidung zu waschen.

 

 

 

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